Über uns

Es war einmal vor langer Zeit…

im Jahre 1982 eine Szenekneipe namens Granny´s Rockcafé.
Sie war der Treffpunkt für Nachtschwärmer schlechthin, wurde aber nur 3 Jahre alt als die Wirtin Voßbrink und der Wirt Pokatzky, ein Wirtin und ein Wirt sich dachten „Man könnte den Gästen doch soviel mehr anbieten“ und die Kneipe übernahmen und in einem nostalgischen Stil neu gestalteten. Und ehe man sich versah wurde aus dem alten Granny´s sowohl eine Kneipe als auch ein Café. Und sie war nicht mehr allein für Nachtschwärmer gedacht, sondern auch für Frühaufsteher.

Denn von nun an gab es auch Frühstück und zwar ein gutes zum „selberbasteln“. Da mit man das Café oder die Kneipe nicht verfehlen konnte, wurde es direkt nach der Straße benannt, in der es sich befand. Das war die Geburtsstunde des Café Ferdinand…

Aus dem Buch:
Deutschlands schönste Cafés und ihre Rezepte
Wilfrid Abels:

Eigentlich hätte es ja eine bessere Lage verdient, das "Café Ferdinand" hinter dem Bochumer Hauptbahnhof, doch wer es einmal kennengelernt hat, findet es immer wieder. Ein Eckhaus ohne Straßenecke, klassische Zechenstadt-Architektur, gepflegt dekoriert, entfaltet im Inneren eine einmalige wie vielfältige Atmosphäre. Gerd Th. Pokatzky, verantwortlicher Inhaber der Betreiber-Crew, von Hause aus Grafiker, hat hier ein Musterbeispiel kreativer Gastlichkeit geschaffen.

Das "Ferdinand" teilt sich auf in Kneipe mit Bar und Café in gesondertem Raum. Klassisches Bistromobiliar, fein nuanciert: im Café runde Marmortische, im Kneipenbereich eckige. Grundfarben, regelrechte Leitfarben, sind Grau/Schwarz und Altweiß, gefühlvoll eingesetzt, den ursprünglichen Charakter der Stuckdecken und kassettenpaneelierten Wände ins Zeitlose herüberrettend. Als würde er dort immer schon gestanden haben, erhebt sich mitten im Café bereich ein massiver steinerner Brunnen, dekorativ bepflanzt und vermutlich nicht mehr in Gebrauch. Beide Räume strotzen vor Details. In vielen Jahren wird eine ganz erstaunliche Sammlung alter Email-Werbeschilder zusammengetragen. Für sich allein schon sehenswert.

Dazu - wie auch im Café nebenan - in jeder Ecke Kunst, Antiquitäten und Trödel rund um Kaffee und Café, dazwischen viel Grün. Zum Wohlfühlen wird eigentlich nichts ausgelassen, so kommen in's "Ferdinand" nicht nur junge Leute, Studenten, Intellektuelle - gern wird betont, daß viele Gäste eher dem sogenannten bürgerlichen Lager zuzurechnen sind, darunter auch internationales Publikum, bedingt durch die Universität. In jedem Falle herrscht eine rege Kommunikation. Zu lesen wird eine ganze Menge angeboten: 6 Tageszeitungen, 3 Wochenblätter und sage und schreibe über 40 Monatsmagazine. Immer aktuell - und kaum alle gleichzeitig belegt.

Wer das "Café Ferdinand" kennenlernen will, komme doch einfach mal zum Frühstücken hier vorbei (täglich bis 15.30 Uhr). Am besten sonntags, aber da muß man dann schon etwas an Zeit mitbringen für "Bochums absoluten Frühstücks-Treffpunkt". Die gebotene Vielfalt, insbesondere das Wunschfrühstück zum Selberbasteln", mit allem, was frühstückbar ist, gehört zum Besten, was uns begegnete. Oder etwas Kunst? Das "Ferdinand" veranstaltet in loser Folge Fotoausstellungen im Café und jedes Jahr vor Weihnachten eine Kunstauktion - mittlerweile institutionalisierte Attraktion - zu Gunsten von amnesty international. 1991 zum 15. Mal. Aber auch die Kultur des relaxing wird hier gepflegt, und spätestens dann kommt die Getränkekarte zum Einsatz. Alles Gute und Feine ist da versammelt, darunter viele Kaffee Cräationen ("Kaffee Spezial, klein" mit Créme de Cacao und Sahnehäubchen im Sherryglas); auffallend ist die interessante, wohldurchdachte Preisgestaltung.

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Öffnungszeiten

Mo.-Do. :

10:00  - 00:00 

Fr., Sa. :

10:00  - 01:00 

So. :

10:00  - 21:00 

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