Bilder erzählen von Afrika

SOBA TOKO

RuhrNachrichten, Dienstag, 18. August 2009

Soba Toko stellt seine Bilder im Café Ferdinand aus / Modenschau zur Eröffnung

Mitte • Wilde, rhytmische Trommelklänge und Gesänge erfüllen am Samstagabend zur Vernissage der Ausstellung „Afrikanische Kunst“ das Café Ferdinand am Hauptbahnhof. Und die Gäste ergaben sich dem Ryhtmus und tanzten zwischen den Tischen und Stühlen.
„Die Ausstellung zeigt eine Auswahl meiner aktuellsten Bilder“ , erklärt Künstler Soba Toko. „Sie alle präsentieren Dinge oder auch Stationen im Leben, aber auch in der Kunst Afrikas, von den Menschen den Gewohnheiten, aber auch den Lebensumständen früher wie heute. Diese Dinge möchte ich näher bringen.“
Kulinarissch
Ausdiesem Grund kommen nicht nur die Werke mit afrikanischem Flair daher, sondern auch die Ausstellung selber: „Wir haben gemeinsam mit dem Café Ferdinand ein Menü mit afrikanischen Spezialitäten wie Pandu, Manioke, Mikate und Pixou zusammen gestellt“, sagt Toko, „während der sechs Wochen, in denen meine Werke hier ausgestellt sein werden, könen Gäste dieses Menü hier probieren,“
„Das ist ein fantastisches und erlebnisreiches Gesamtpaket“, fand da etwa ein Gast, den es eigentlich aus Zufall ins Café Ferdinand verschlagen hatte.
Ebenfalls für den besonderen Hauch Afrikas sorgte eine liebevoll zusammengestellte Modenschau. Hier präsentierten Freund des Künstlers Roben und Trachten aus den verschiedensten Teilen Afrikas: Von Nigeria über Ghana bis hin zum übergreifenden Zentral- und Nordafrika.
Farbenreich
„Farbenreiche und schöne Kreationen“, die nicht nur die Anwesenden begeistern, sondern auch zahlreiche Passanten, die staunend am provisorischen „Laufsteg“ an der Außenseite desCafés stehen bleiben und teilweise sogar den Heimweg abbrachen, um mitzufeiern. • VeH